Hameln, den 15.06.2026 – In heutigen Zeiten mit unsicherer geopolitischer Entwicklung und schwieriger Wirtschaftslage sind unmittelbare Lösungen, schnelle Erfolge und rasche Gewinne oftmals das Mittel der Wahl.
Doch dies sind nicht die Ziele der Volksbank im Wesertal eG. Die Bank und ihre rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter definieren Erfolge über das Erreichen ihrer langfristigen Ziele wie einem konstanten Wachstum der Kerngeschäftsfelder, einem gleichmäßig steigenden Ergebnis, einem mitwachsendes Eigenkapital sowie einer stetig steigenden Qualität der Strukturen und Prozesse. So konnte man am vergangenen Montag anlässlich der Generalversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken.
Das Geschäftsjahr 2025
Neben einem moderaten, aber soliden Anstieg der Bilanzsumme zeigte sich die Bank sehr zufrieden mit der positiven Entwicklung des Kundenwertvolumens sowohl auf Seite der Einlagen als auch der Kredite mit einem Anstieg von 668 auf 683 Mio. Euro. Dieses entspricht einer Steigerung des Marktanteils um etwa 2,25 %. Zusätzlich war es im Jahr 2025 möglich, gezielt Risiken abzubauen und teure Refinanzierungen zurückführen.
Stärkstes Ertragsfeld der Bank war nach wie vor das Zinsgeschäft. Der Zinsüberschuss wurde von einem gestiegenen Provisionsüberschuss ergänzt. Auch die Erträge aus der Vermietung und Verpachtung sind im Geschäftsjahr 2025 deutlich angestiegen und stärkten das Ergebnis zusätzlich. Auf der Kostenseite waren ein gestiegener allgemeiner Verwaltungsaufwand und gestiegene Personalkosten zu nennen. Das Verhältnis zwischen Ertrag und Aufwand entwickelte sich im Geschäftsjahr 2025 jedoch günstig, so dass sich das Betriebsergebnis der Volksbank im Wesertal wie auch in den Vorjahren konstant positiv entwickeln konnte.
Die Generalversammlung sprach sich dafür aus, mit den – nach Abzug des Steueraufwands - verbleibenden 351 Tausend Euro als Bilanzgewinn, eine Dividende in Höhe von 5 % an die Mitglieder auszuzahlen. Zudem wurden die verschiedenen Rücklagen der Bank gestärkt. Wie auch in den Vorjahren kam der kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals eine hohe Priorität zu.
“Wir legen unseren Fokus auf ein wertschaffendes, nachhaltiges und risikobewusstes Wachstum”, fasste Vorstandsvorsitzende Ilka Osterwald zusammen. Dieses Wachstum, dass sich keinesfalls um ein Wachstum zu jedem Preis oder Risiko handle, gebe Sicherheit und Vertrauen, so Ilka Osterwald. Somit ist die Volksbank im Wesertal eG zukunftsfähig ausgerichtet.
Verabschiedung von Herrn Andreas Voß in den „Aufsichtsratsruhestand“
Nach 20 Jahre Aufsichtsratstätigkeit, davon 18 Jahre als Vorsitzender, 21 Generalversammlungen, rund 150 Aufsichtsratssitzungen und über 600 Aufsichtsratsbeschlüssen wurde Herr Andreas Voß von Aufsichtsrat, Vorstand, Mitarbeitern und Mitgliedern altersbedingt verabschiedet. Aktuelle und vergangene Weggefährten kamen in Videobotschaften zu Wort und gaben ihm sowohl ihre guten Wünsche als auch ihren Dank mit. Obwohl es nicht immer leichte Entscheidungen waren, die in den letzten 20 Jahren getroffen werden mussten, kam zum Ausdruck, dass Herr Voß immer im Sinne der Volksbank im Wesertal gehandelt und ihren Weg entscheidend bereichert sowie mitgestaltet hat.
Neuzusammensetzung des Aufsichtsrates
Vorstand und Aufsichtsrat wurden von der Generalversammlung einstimmig entlastet. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Sophie Ehle, während sich Frank Heinemann und Markus Jähn turnusmäßig erfolgreich der Widerwahl stellten.
Im Anschluss an die Versammlung wurde in der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates Frank Heinemann als Vorsitzender gewählt. Zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Gerrit Hirsch benannt.
Dank
Der ausdrückliche Dank von Vorstand und Aufsichtsrat gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank im Wesertal eG für ihren Einsatz, Ihr Engagement und die erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr.